Regenbogen-Gottesdienst

Am Sonntag, 21. September, 17.17 Uhr, findet der nächste 1717 Gottesdienst am Sonntagabend in Hellenthal statt. Gemeinsam mit dem Queeren Stammtisch Euskirchen wird der Gottesdienst unter dem Titel „Und hätte ich die Liebe nicht, so wäre ich nichts – Das Leben ist vielfältig-feier‘ es mit!“ gestaltet.  

In einer Zeit, in der vieles, was schon (fest) selbstverständlich erschien, sehen sich Menschen, die nicht der „Norm“ entsprechen (was auch immer das sein soll) Angriffen ausgesetzt. In diesem Gottesdienst soll die Liebe im Mittelpunkt stehen und nicht die Abgrenzung. 

Gemeinsam mit dem Queeren Stammtisch Euskirchen, u.a. Frank und Winfried, die auch Live-Musik machen, Menschen aus der Gemeinde, Jugendlichen des JugendGedöns, den Pfarrern Max Heller (Kirchengemeinde Stolberg) und Oliver Joswig (Trinitatis-Kirchengemeinde) ist eine größere Anzahl Menschen unterschiedlichen Alters am Start. 

Wer nur online dabei sein kann

Gemeinsam auf dem Weg

Die Kirchengemeinde Roggendorf und die Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal haben einen gemeinsamen Presbyteriumstag gestaltet…

Nach den großen personellen Veränderungen der letzten zwei Jahre, haben sich die beiden Presbyterien wortwörtlich auf den Weg gemacht. Am ersten Samstag im April war Früh morgens das Treffen auf dem Adlerhof auf Vogelsang vereinbart. Pastoralreferent und Seelsorger im Nationalpark Georg Toporowski vermittelte den beiden Presbyterien eindrücklich die großen Unterschiede zwischen dem christlichen Menschenbild und dem Menschenbild, dass die Nazis ihrem Führungsnachwuchs auf Vogelsang einimpfen wollten. Intensive Nachfragen und Diskussionen hätten uns gut den ganzen Tag Entdeckungen machen lassen können. Es war gut, dass der Tag in mehreren Abschnitten geplant war.

Nach einem leckeren Gulasch- und Kartoffelsuppenessen stellte Georg Toporowski seine Arbeit noch ein wenig umfangreicher vor. Die Kombination von Seelsorge im Nationalpark Eifel und auf dem Täterort Vogelsang ist wichtig, da hier der Mensch und die ihn umgebene Natur komplett in den Blick genommen wird – mit allen Abgründen, die man sich vorstellen kann.

Im letzten Drittel unseres gemeinsamen Tages lernten wir uns mit zwei „Spielen“ an, in denen wir in unterschiedlichen Kombinationen mehr vom anderen erfuhren. Beim abschließenden Kaffeetrinken saßen wir schon bunt gemischt. Hätten wir nicht um 15.30 Uhr zum Aufbruch geblasen, wäre das Treffen sicherlich noch einige Zeit weitergegangen.

Start um 9.30 Uhr – welche Aussicht
Im Turm – in der ehem. „Ehrenhalle“
Umdeutungen der Nazis, warum das Christentum eigentlich germanisch war…
Georg Toporowski vor dem Fackelträger
Beim Boxtraining auf Vogelsang ging es für die Nazis immer nur um den unbedingten Willen zu Siegen. Gewichtsklassen gab es nicht und Georg hätte auf jeden Fall auch gegen Fabian boxen müssen…
Wir lernen uns kennen und plötzlich ist es ein offener gemeinsamer Kreis…
PresbyterInnen beider Kirchengemeinden – bunt gemischt!

Unseren gemeinsamen Weg können Sie / könnt Ihr verfolgen und unterstützen. Die ersten Kanzeltausche sind erfolgt und werden fortgesetzt. Macht Euch mit uns auf den Weg…

Text & Bilder Oliver Joswig

Buntes Treiben zu Karneval

Zum zweiten Mal gab es den Doppelpack am Karnevalswochenende. Zusammen mit den Freunden aus Wettmar feierten wir am Sonntag unseren dritten Schlagergottesdienst. Ein bunter Strauß aus Schlagern, Karnevalsschlagern und englischen Evergreens führten uns rund um das Thema Liebe, aber auch dem Wasser vun Kölle – mit einem denkwürdigen Solo unseres singendem Schornsteinfegers Ludger Sauer als Mönch von Kölln. Mit Jonny Kurtze am ePiano, Holger Haupt an der Gitarre und Dirk Ehrenberg am Bass sorgten für die super Musik. Ein kurzweiliger Gottesdienst wird wohl 2026 seine Fortsetzung finden.

https://youtube.com/live/QvtMeUHkgcU?feature=share

Am Rosenmontag haben unsere Jugendgedönser zusammen mit den Freunden aus Wettmar und weiterer Unterstützung aus unserer Gemeinde zum zweiten Mal am Hellenthaler Rosenmontagszug teilgenommen. Bei besten Wetter reihten wir uns in den bunten Zug ein. Hinter Emma, der Lok von Lukas und Jim Knopf, ging’s fröhlich zu.

Rosenmontag mit Emma, der Lokomotive
Kurze Reparatur am Schornstein
Die Feuerwehr musste nicht kommen…

Wieder gut zurück. Vielen Dank an Jürgen Hörnchen, der uns mit seinem John Deere sicher durch Hellenthal gezogen hat!

Rückblick: 1717 – „Wofür stehst du?“

Der Männerkreis trifft sich regelmäßig seit 20 Jahren. So war es mal wieder Zeit, einen Gottesdienst zu gestalten. „Es ist dir gesagt, Mann, was gut ist. Wofür stehst du?“ – war die Frage an unsere GottesdienstteilnehmerInnen. So kamen wir in Bewegung und bezogen – im wahrsten Sinne des Wortes – Stellung. Pelikan oder Geha / Verbrenner oder äqq[1eMobilität / u.ä. / die Ergebnisse waren immer wieder überraschend. Bei der abschließenden Frage, ob man für seine Meinung einsteht oder nicht, war die Meinung einstimmig.

Was sonst noch passierte, könnt Ihr in der Aufzeichnung des Gottesdienstes nachschauen und nachhören „Männer nehmen den Arm…“

Link zum Gottesdienst

Hier ein paar Eindrücke vom Gottesdienst in Bildern:

Und schließlich ein Ausschnitt aus unserem Konfi-Chat:

Nach dem Gottesdienst ging es dann noch fröhlich und entschieden weiter mit kalten und warmen Getränken im Gemeindehaus. Schön war’s!