Gottesdienst für Kleine und Große Menschen

Die weiteren Termine 2023:
– Sonntag, 5. März
– Ostermontag, 10. April (mit Abendmahl)
– Sonntag, 21. Mai
– Sonntag, 18. Juni
– Sonntag, 20. August Tauffest am Olefufer Hellenthal (Es besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit in der Olef zu taufen bzw. getauft zu werden. Anmeldung: oliver.joswig@ekir.de)
– Ende Sept. / Anfang Okt.: Erntedank
– Sonntag, 29. Oktober
– Sonntag, 3. Dezember (1. Advent – 10.30 Uhr)
– Sonntag, 24. Dezember (Heiligabend – 15 Uhr)

Schlagergottesdienst

Was für ein Erlebnis. Die Hellenthaler Kirche war voller Menschen, die mit großer Freude beim Schlager-Gottesdienst mitmachten. Singen, Tanzen, Beten, Lachen und auch etliche Tränen wurden vergossen. Die große Achtbahn der Gefühle hatte für jeden etwas dabei. Die kleine Band aus Wettmar mit Jonny (ePiano), Holger (Gitarre) und Targe (Drums) wusste die Gemeinde mit flott gespielten Schlagern – wie „Griechischer Wein“, „Tränen lügen nicht“ oder „Über sieben Brücken“ – in den Bann zu ziehen. Nach drei Zugaben sah man glückliche Menschen, die diesen Gottesdienst sichtbar genossen. Unsere Freunde aus Wettmar versprachen wieder zu kommen. Wir freuen uns jetzt schon!

Auf unserem YouTube Kanal ist der Gottesdienst auch noch in voller Länge zu sehen:
Hier der Link

14.14 Uhr am 4. Advent

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes um 1414

Da war ganz schön was los! Weit über 100 Menschen – jeden Alters – folgten der Einladung der Jugend-Gedöns-Gruppe zu einem ganz besonderen Gottesdienst im Advent.
In der ausgeräumten Hellenthaler Kirche, versetzten uns Weihnachtsmarkt-Buden, der große Weihnachtsbaum, viele Kerzen und unser neues buntes Licht an einen anderen Ort, der uns dennoch vertraut vorkam. Mit Rudel-Singen zu „In der Weihnachtsbäckerei“, „O Tannenbaum“ und „Oh come, all ye faithfull“ sowie vielen bekannten Pop-Songs der Weihnachtszeit wurden wir musikalisch warm eingehüllt.

Elemente des „normalen“ Gottesdienstes führten uns – eingepackt in knappe passenden Text mit Hilfe von heißen Maronen, Weihnachtsbaumkugeln, gebrannten und Mandeln, Glühwein / Heißem Apfelsaft und einer Tombola für alle – durch die gemeinsame Stunde. Gedanken zum Friedenslicht und zur „Weihnachtswunder-Aktion des WDR2“ rundeten unseren Gang über den Weihnachtsmarkt ab.

676 € können jetzt an die WDR2 – Aktion überwiesen werden.
Ein großer Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Aktuelle Coronaregeln

Seit dem 8. Dezember 2022 gilt für alle Innenräume unserer Gemeinde:
Das Presbyterium beschließt, die Maskenpflicht in den Gottesdiensten ruhen zu lassen. An den Eingängen wird jedoch auf den Selbstschutz durch das korrekte Tragen von FFP2-Masken hingewiesen. Dazu werden – wie bisher – auch FFP2-Masken bereit gehalten.

Jeden Sonntag wird über unseren YouTube-Kanal @eivelkirche der Gottesdienst aus Hellenthal live gestreamt.
Bitte schauen sie immer wieder hier nach dem aktuellen Stand!

Flutessen

Der Förderverein „Cor et manus“ der Ev. Kirchengemeinde Merzig (Saarland) hat die dritte große Hilfsaktion gestartet. Nach dem Ferienlager unmittelbar nach der Flut 2021 und der Sternewünsche-Aktion zim Advent 2021 konnte in diesem Herbst zum „Flutessen“ eingeladen werden. Über 200 betroffene Menschen wurden vom Ehepaar Bierschenk und Team in ihrem Reifferscheider Restaurant „Zur Kupferhardt“ willkommen geheißen. Bei leckerem Essen und guten Getränken ein rundum gelungene Stunden.

DANKE nach Merzig für diese außerordentliche Einladung.

Andreas Bierschenk bei der Vorstellung des Menüs
Vollbesetzter Gastraum

Modellbahn-AG des JSG auf großer Tour ins MiWuLa

Was für eine Vorfreude breitete sich in den Tagen vor Hamburg bei den Mitgliedern der Modellbahn-AG des Johannes-Sturmius-Gymnasiums aus. 18 Schüler der Jahrgangsstufen 5-Q1, drei ehemalige Schüler sowie Carsten Schlott und Oliver Joswig verbrachten ein kurzweiliges Wochenende in Hamburg.

Schon zum dritten Mal besuchte die Modellbahn-AG das Miniaturwunderland – DAS unerreichbare Vorbild unserer AG: Auf 1545 m2 sind 16,138 km Schienen verbaut. 53 Computer sorgen dafür, dass die 1.120 Züge (einigermaßen) reibungslos fahren können. In der ersten über 21 Jahren sind schon 37,2 Mio Euro investiert worden.

Davon sind wir natürlich noch weit entfernt. Die Modellbahn-AG möchte ja „nur“ die Oleftalbahn von Kall nach Hellenthal nachbauen. Wenn die Bürgerhalle mal fertig ist, werden wir sicherlich gut gebrauchen können…

Doch zurück nach Hamburg: Coronabedingt hatten wir ursprünglich für Februar geplante Fahrt auf das dritte Septemberwochenende verlegt. Damals wussten wir nicht, dass da in diesem Jahr auch der Hafengeburtstag gefeiert wird – und wir mittendrin. Untergebracht in der Jugendherberge „Auf dem Stintfang“ konnten wir schon beim Frühstück den einmaligen Blick auf die Landungsbrücken und den Hafen genießen. Am Samstag galt es um 8.30 Uhr am MiWuLa zu sein und dann begann unser langer Tag in dieser einmaligen Anlage. Unsere Jungs konnten sich den Vormittag frei durch die verschiedenen Welten treiben lassen. Eindrücke sammeln, Chipkarten in den Handys oder den Spiegelreflexkameras zum Glühen bringen. Nachmittags konnten wir dann noch zu zweit oder viert Führungen hinter den Kulissen erleben. Immer wieder neue Einsichten machen diese Führungen stets zum eindrücklichen Erlebnis.

Abends spazierten wir noch kurz zum Rathaus bevor der Abend mit dem Feuerwerk über dem Hafen seinen besonderen Abschluss fand.

Sonntagmorgen sollte es eigentlich ganz gemütlich in den Tag gehen. Gegen 10 Uhr wollten wir am Hauptbahnhof sein. Das Wecken verlief jedoch anders als geplant: Um 6.55 Uhr wurde die gesamte Jugendherberge durch den Feueralarm geweckt (der Grund klassisch: zu viel Deospray am Feuermelder…). Vorbildlich unser jüngstes Zimmer: Als Merlin kurz nach dem Alarm zu ihnen kam, hatten sie das Zimmer schon verlassen und wir fanden sie beim Sammelplatz vor der Herberge. OK – einer mit nackten und Füßen, einer nur auf Socken und drei und kurzen Schlafanzügen – bei gefühlten 7 Grad und leichter Feuchtigkeit. Aber ein Feuer hätte ihnen nicht gefährlich werden können. Nach gut 10 Minuten stellte die Feuerwehr fest, dass keine Feuergefahr bestehe und der Tag konnte kommen…

Fazit: Alle Jungs hatten viel Spaß, wir haben keinen verloren; das System „Die Älteren passen auf die Jüngeren“ hat sich wieder klasse bewährt; Hamburg ist immer eine Reise wert – Januar 2024 könnte die nächste Fahrt starten.

Dank an dieser Stelle an die Sleidania (Förderverein des JSG) und an die Männerarbeit der EKiR, die uns beim Eintritt, den Führungen, bei Unterkunft und Verpflegung großzügig unterstützt haben.

Text und Bilder: Oliver Joswig

Gottesdienst an ungewöhnlichem Ort

Erntedankfest der Trinitatisgemeinde auf Pferdehof in Oberreifferscheid – Als Zeichen der Hoffnung wurden außerdem vier Bäume gepflanzt

Ein Holzpferd als Altar, dahinter spielten Siljie Pagel Posaune und Frank Paqué Trompete.

Da scheint aber jemand einen guten Draht nach oben zu haben: Trotz kräftiger Regengüsse noch am Morgen setzten die Organisatoren des Erntedankgottesdienstes auf dem Pferdehof „Casa Estanque“ von Franziska und Georg Weyer ihren Plan durch und platzierten Altar und Sitzbänke unter freiem Himmel im Dressurviereck der Reitanlage. Und tatsächlich: Es blieb nicht nur trocken, zwischendurch lugte sogar die Sonne zwischen den Wolkenfetzen hervor. Belohnt wurden die Gottesdienstteilnehmer zudem mit einem traumhaften Blick über Hahnenwald und Hescheld.

Pfarrer Oliver Joswig hielt diesen Gottesdienst an ungewöhnlichem Ort.

Mit Gottvertrauen

Den ganzen Samstag habe er Anrufe erhalten, wo der Gottesdienst denn nun stattfinden würde, berichtete Pfarrer Oliver Joswig. Es sei schwierig zu entscheiden gewesen, denn die Voraussagen der diversen Wetter-Apps hätten sich immer wieder geändert. Doch mit Gottvertrauen und einer Portion Entschlossenheit wurde das zum Altar umgestaltete Holzpferd mit einigen Strohballen unter freien Himmel aufgebaut. Auch wenn es trocken blieb, wehte doch ein unangenehm kalter Wind, und so hatte sich Pfarrer Oliver Joswig ein Barett aus schwarzem Samt aufgesetzt.

Pferd unter Baum auf einer Weide.
Foto: Stephan EverlingAuch die Pferde auf der benachbarten Weide schienen zuzuhören.

Seltene Zuschauer

Seit rund 20 Jahren züchtet das Ehepaar Weyer auf seinem Hof Pferde der Rasse „Pura Raza Espagnola“. Vier Hengste und drei Stuten mit Fohlen verfolgten den Gottesdienst mehr oder weniger interessiert von der benachbarten Weide. Gemeldet hatten sich das Ehepaar auf einen Aufruf der Kirchengemeinde, Gottesdienst-Orte anzubieten. „Wir wollen im Rahmen der Aktion »Sommerkirche bei Dir« zu den Leute kommen und bei ihnen Gottesdienst feiern“, erläuterte Joswig das Konzept, das in Zukunft öfter umgesetzt werden solle.

Brigitte Vogel-Joswig und Annette Kruschak-Gehlen ließen ihre Puppen sich Gedanken machen über Erntedank.

Was ist der Sinn von Erntedank?

Rund 80 Besucher waren zu dem ungewöhnlichen Gottesdienst gekommen, der besonders für die Kinder gestaltet worden war. So hatten auch die beiden Puppen Kiki und Max ihren Auftritt, die, von Brigitte Vogel-Joswig und Annette Kruschak-Gehlen zum Leben erweckt, sich so ihre Gedanken über den Sinn des Erntedankfestes machten.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst nicht nur von Kirchenmusiker Werner Harzheim, sondern auch von Silja Pagel, Posaune und Frank Paqué, Trompete, beide aus Merzig im Saarland, bei denen die Freizeit der Konfirmanden im Jahr 2021 stattgefunden hatte, und die nun der Eifel einen Besuch abstatteten. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher in den Ställen bei Kaffee und Apfelkuchen wieder aufwärmen.

Rund 80 Besucher*innen trotzten auf der Höhe Kälte und Wind.

Im Anschluss fand Aktion „Einheitsbuddeln“ statt

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden mit der Aktion „Einheitsbuddeln“ wurden in Oberreifferscheid vier junge Bäume neu gesetzt. 2019 wurde die Aktion ins Leben gerufen und seitdem vom Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Aachen schon in Stolberg und Alsdorf organisiert. Dabei sollen rund um den Tag der Einheit junge Bäume als Zeichen und Gegenmittel gegen den Klimawandel gesetzt werden.

Pfarrer Oliver Joswig klärte darüber auf, dass der berühmte Spruch über das Pflanzen eines Apfelbaumes, der üblicherweise dem Reformator Martin Luther zugeschrieben wird, wohl einen anderen Ursprung habe. Erstmals nachgewiesen sei der Spruch im Jahr 1944 in einem Rundbrief der Bekennenden Kirche in Hessen, und sei nach dem Kriegsende sinnbildlich für den Wiederaufbau geworden.

Das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Aachen pflanzte in Oberreifferscheid vier Bäume als Symbol der Hoffnung.

Rotahorn steht jetzt vor der Oberreifferscheider Kapelle

In Oberreifferscheid waren es zwei Apfelbäume, ein Birnbaum und ein Rotahorn, die geplanzt wurden. Die Pflanzlöcher waren von den Jugendlichen der Kirchengemeinde vorbereitet worden. Christina Pütz, Jugendreferentin des Kirchenkreises, legte dabei Hand an und achtete auf die fachgerechte Befestigung an Pflanzstäben. Eine Birne und ein Apfelbaum wurden auf der Casa Estanque gepflanzt, der zweite Apfelbaum beim Nachbarn und der Rotahorn vor der Oberreifferscheider Kapelle.

Text & Bilder: Stephan Everling