Zwei Dinge wollen wir im Gottesdienst besonders in den Blick nehmen: 1. Viele Menschen sind tätowiert. Viele Tattoos erzählen besondere Geschichten. Davon wollen wir in unserem Gottesdienst hören. Wer möchte, kann sich im Gottesdienst aktiv einbringen! Glaube, der unter die Haut geht…
2. Damit verbunden insbesondere das „Organspende-Tattoo“, das darauf hinweist, dass der Träger / die Trägerin bereit ist, Organspender zu sein. Über die Herausforderungen, die sich rund um das Thema „Organspende“ drehen, wollen wir besonders in den Blick nehmen. Glaube, der unter die Haut geht…
Vor und nach dem Gottesdienst gibt es die Möglichkeit, sich das Organspende-Tattoo stechen zu lassen. Damit wir besser planen können, sind ab sofort Anmeldungen möglich.
Anmeldungen an: eMail
oder per WhatsApp oder Signal an: 0177 7538131
Von ABBA über die Backstreet Boys bis hin zu Disney: Am Sonntag, 15. November 2026, um 17 Uhr laden die Ahr Voices zu einem besonderen Konzerterlebnis in die Kulturkirche EiVel in Hellenthal ein. Unter dem Titel „The Magic of Voices – Stimmen voller Magie“ erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Melodien und gefühlvollen Gänsehautmomenten.
Unter der musikalischen Leitung von Pascal Lucke präsentiert der Chor ein vielseitiges Programm, das die Ausdrucksmöglichkeiten des gemeinsamen Singens in den Vordergrund stellt. Mal kraftvoll und mitreißend, mal sanft und berührend entfalten die Stimmen ihre ganz eigene Magie.
Als besonderer Gast bereichert das Quartett „All You Can Sing“ den Konzertabend. Mit den Gesangssolisten Katharin Herbst, Roger Herbst und Diana Syndicus sowie Pianist Pascal Lucke präsentiert das Ensemble ausgewählte Titel aus Pop, Musical und Filmmusik. Das Zusammenspiel der Musiker setzt dabei zusätzliche musikalische Akzente und ergänzt das abwechslungsreiche Programm von Ahr Voices.
Gedenken zum 9. November: Erinnerung an Hanna Zack (Miley)
Am 9. November 2026 erinnert der Verein erinnern.bedenken.handeln e.V. an die Gemünder Jüdin Hanna Zack, später Hanna Miley, die als einziges Mitglied ihrer Familie den Holocaust überlebte. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr an der Synagogengedenktafel (Am Kreuzberg 12).
Hanna wurde 1932 in Gemünd geboren und 1939 mit dem letzten Kindertransport nach England gerettet. Ihre Eltern Markus und Amalie Zack wurden im Vernichtungslager Chelmno ermordet. Seit den 1970er Jahren suchte Hanna Miley aktiv den Kontakt zu Menschen ihres Heimatortes und entwickelte daraus ein bemerkenswertes Versöhnungsprojekt.
Schüler erinnern an die Familie Zack
Am Erinnerungsschild der ehemaligen Synagoge gestalten Schülerinnen und Schüler der AG ‚Jüdisches Leben‘ des Johannes‑Sturmius‑Gymnasiums unter der Leitung von Angelika Schmitz und Heike Schumacher zwei kurze Stationen. Sie lassen dort Hannas Erlebnisse als jüdisches Kind in Gemünd lebendig werden – anhand von Berichten aus dem Projektkursfilm „Gegen das Vergessen“ (2013). Hanna erinnert sich darin sowohl an fröhliche Momente in der Synagoge als auch an die Ausgrenzung nach den Novemberpogromen, als sie weder die Evangelische Schule besuchen noch ins Kino gehen durfte.
Filmvorführung ‚I was 8814‘
Um 18.30 Uhr zeigt der Verein in den Räumen Gemeindehau der Ev. Trinitatis‑Kirchengemeinde umd der EvA Gemünd ((Dreiborner Str. 10, Gemünd) den Dokumentarfilm ‚I was 8814‘, der Hannas Weg der Versöhnung nach 1945 beleuchtet. Die Aufführung erfolgt gemeinsam mit dem Förderverein ‚Ehemalige Synagoge Heddesheim‑Waldhilbersheim‘, deren Bau Hannas Großvater August Schneider 1910 errichtet hatte. Der Eintritt ist frei; Spenden für die Sanierung der Synagoge Heddesheim‑Waldhilbersheim sind willkommen.
Geht nicht – gibt‘s nicht! So könnte man das Wochenende der JugendGedönser an der Oberprether Mühle überschreiben. In einem Wettbewerb der Teams „Christoph“ und „Olli“ wurde in 5 Runden ausgespielt, welche Jugendlichen beim Gottesdienst mitwirken dürfen. So wurde uns dann am Sonntag ein kurzweiliger Gottesdienst rund um König Salomo präsentiert. Ein besonderer Höhepunkt im Gottesdienst waren die Taufen von den Konfis Emil und Brigitta, die sich liegend bzw. stehend in der Preth taufen ließen. Schön, dass wir dabei sein durften!