Kein Besuch in Taizé ist gleich…
Die Jahreszeit ist natürlich wichtig – ob Sommer oder Herbst, mal ist es viel zu heiß und trocken mal zu kalt und zu nass. Bis auf ein Jahr in den Baracken bevorzugen wir das Zelten. So sind es auch dieses Jahr Zelte. Bei einstelligen Temperaturen und ziemlich viel Regen fallen die anderen Einschränkungen gar nicht so ins Gewicht. Übersichtliches Essen, überwiegend Sitzen auf dem Boden bzw. ohne Rückenlehne (was ein Luxus für ü 50jährige) o.ä.
Auf der anderen Seite begeistern die Gebetszeiten dreimal am Tag, das gemeinsame Schweigen, das gemeinsame Einstimmen in die zeitlosen Taizélieder. Ein Stück weit Wiederankommen…
Doch Ende Oktober gibt’s in Frankreich zwei Wochen Herbstferien und mit einem Mal ist alles anders: Schulklassen und Pfadfindergruppen sind vier Tage sehr präsent um dann wieder abzureisen und das Spiel beginnt von vorne. Das bedeutet, das ein Austausch in den Kleingruppen zwischen Deutschen und Franzosen nicht stattfindet. Abends im Oyak schon, aber doch irgendwie anders. Nächstes Jahr werden es eher die Sommerferien, damit wir nicht nur im eigenen Saft braten (außer von den Sommertemperaturen).

















