Wegmarken nach Golgatha
Schlagergottesdienst
Seit 2023 feiern unsere Freunde aus Wettmar (bei Hannover) mit uns den Schlager-Gottesdienst. Am Karnevalssonntag um 18.18 Uhr in der Ev. Kirche Hellenthal. Ein bunter Mix aus Schlagern und dem ein oder anderen Karnevalsstück machen diesen Gottesdienst zu einem ganz besonderen Erlebnis. Selbstverständlich ist die Party im Anschluss noch nicht vorbei und wir feiern Karneval.

Aktiv gegen sexualisierte Gewalt
Kleines Chorkonzert
Krimilesung mit Ralf Kramp
Wie Stall und Krippe in Bethlehem
Gemeinsames Adventssingen inmitten der Baustelle der in der Flut beschädigten Schleidener Kirche – Gottesdienste wahrscheinlich ab Frühjahr 2026 wieder möglich

Zu einem etwas anderen Adventssingen hatte für den Freitagabend, 19. Dezember, in Schleiden die Evangelische Trinitatiskirchengemeinde Schleidener Tal eingeladen. Denn mit der Kirche in Schleiden, die während der Flut 2021 schwer beschädigt worden war, hatten die Verantwortlichen sich einen emotionsbeladenen Ort ausgesucht. Seit mehr als vier Jahren müssen die Protestanten in der ehemaligen Kreisstadt auf ihre gewohnte Kirche verzichten, und noch immer ist sie eine Baustelle. So hatte der Ort auch etwas von einem Notbehelf und erinnerte damit auch an den Stall und die Krippe in Bethlehem.
Aufgrund der Wetterlage war das Treffen, das eigentlich vor dem Haupteingang stattfinden sollte, kurzerhand in das Kircheninnere verlegt worden. „Nachdem wir endlich den Lichtschalter gefunden hatten“, wie Pfarrer Oliver Joswig mit einem Augenzwinkern verriet, da eine zusätzliche Sicherung zuerst die Weiterleitung des Stroms verhindert hatte. „Die Wände sind bereits fertig“, sagte er. Auch Boden und Elektrik seien mittlerweile fertiggestellt. Doch Altar, Kanzel und Orgel, die bislang noch eingehaust sind, müssten noch in Angriff genommen werden, was aller Voraussicht nach im Februar geschehen werde. Dann könne „um Ostern herum“ eventuell wieder der Betrieb aufgenommen werden.
Gemeinsames Singen gut besucht
Rund 80 Menschen waren gekommen, um die Gelegenheit zu nutzen, einen Blick in das Kircheninnere zu werfen. Mit Weihnachtsliedern und -geschichten, die Joswig las, war die halbe Stunde gestaltet, zu der die Menschen zusammengekommen waren. „Alle Jahre wieder“ und „Leise rieselt der Schnee“ wurden gesungen, bevor es in den geselligen Teil überging, und die Besucher den Fortschritt der Arbeiten in Augenschein nehmen konnten.
„Es berührt mich, dass nach 4 ½ Jahren wieder Gottesdienste möglich werden“, sagte er. Vor allem bei Beerdigungen werde es angenehmer werden, da zur Zeit die Trauerfeiern auf dem Friedhof an der Kirche unter freiem Himmel stattfinden würden, was nicht bei jedem Wetter angenehm sei. „Es ist eine schöne Vorstellung, diesen Raum wieder zu nutzen“, sagte er.

Ein Stückchen mehr Normalität
Offiziell eröffnet werden solle die Kirche aber erst 2027, wenn die Trinitatis-Kirchengemeinde ihr 20. Jubiläum feiern werde. In der Gemünder Kirche, die ebenfalls durch die Flut schwer beschädigt wurde, werde die Fertigstellung noch etwas dauern, denn, wie sich dort herausgestellt habe, müsse dort der Boden entfernt werden, teilte der Pfarrer mit.
Und, wie Joswig ankündigte, solle im Januar auch die Turmuhr wieder in Betrieb gehen, die seit der Flutnacht vom 14. Juli 2021 die Erinnerung an den Augenblick festhält, als um 21.45 Uhr der Strom ausfiel. Ein Stückchen mehr Normalität wird das dann wieder sein, doch damit wird auch ein kleines Stück mahnendes Gedenken verschwinden.

(Text: Stephan Everling – Bilder: Oliver Joswig)
Gründung Förderverein „KiJu26 e.V.“
Die Gründungsversammlung hat am 14. Januar stattgefunden. 20 Menschen – von jung bis weniger jung – haben diesen wichtigen Schritt gemacht. Die Satzung wurde verabschiedet, die Gebührenordnung ebenso (Vollzahler/in 24 €; Schüler/innen etc. 12 €; Familien 44 €) und der erste Vorstand gewählt:

Zu den ersten Kassenprüfern wurden Georg Weyer und Peter Schäfer gewählt; als geborene Mitglieder aus dem Presbyterium wurden Christoph Ude und Birgit Heick-Cremer gewählt. (Text: Oliver Joswig)
Hier der Link zur Satzung und zum Flyer mit Aufnahmeformular
5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt…
…und die Trinitatis-Konfis waren wieder dabei!
Am Samstag vor dem 1. Advent bevölkerten rund 25 Konfis mit Teamer und den Pfarrern Ude und Joswig die Backstube der Bäckerei Zimmer in Kall-Sistig. Wie schon vor 11 Jahren beim Start der bundesweiten Aktion war es für Patrick Zimmer und sein Team – hier ist vor allem Dennis zu nennen – eine Selbstverständlichkeit uns zu empfangen. Nach einer kurzen Phase der Zurückhaltung ging es dann aber richtig los und in weniger als einer Stunde waren gut 200 Brote in Form gebracht. In der „Geh-Phase“ der Brote bekamen wir eine halbstündige kurzweilige und informative Brotverkostung durch Brot-Sommelier Patrick. Besonders die „harte männliche Kruste“ unseres Roggenmischbrotes prägte sich so sehr ein, dass Ben diese auch am Sonntagmorgen im Gottesdienst erwähnte… Anschließend kamen die Brote in den Steinofen, natürlich auch unsere beiden besonderen Brote, die am Sonntag im Hellenthaler Gottesdienst versteigert wurden.
Am 1. Advent findet am in Hellenthal seit vielen Jahren das Sternglühen statt. Entsprechend gut gefüllt war die Kirche. Der Gottesdienst drehte sich um Talente: Talente, die wir Menschen – besonders Kinder – im Alltag entwickeln (Zimmer nicht aufräumen können, Dekorieren, Fußball spielen, in der Nase bohren etc.), dann unsere Konfis beim Brotbacken und Brot vermarkten, sowie im Ideen entwickeln aus einem 10 Euro-Schein ein Vielfaches zu machen.
Die beiden Punkte noch etwas genauer: Ben und Neele hatten die Aufgabe übernommen, im Gottesdienst kurz etwas zum Backen am Vortag zu erzählen. Ergänzt durch den Vater von Patrick Siegwin Zimmer, der es sich nicht nehmen ließ, persönlich zum Gottesdienst zu kommen. Der Duft des frischen Brotes lockte dann die Besucher mitzubieten als Ben das Mikro wieder übernahm und mit vielen Worten es schaffte im Endeffekt ein Brot für 200 € und ein Brot für 185 € zu versteigern – was für ein Talent! In der Summe sind so in Hellenthal und Heimbach weit über 1.100 € zusammengekommen. Das ist unser bisher bestes Ergebnis!
Und dann gab es noch die Überraschung am Ende des Gottesdienstes: Jede*r Besucher*in bekam eine Karte, auf der ein 10 € Schein zu einer Kerze gedreht aufgeklebt war. Darin das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und schließlich die Aufforderung mit dem ganz eigenen Talent etwas aus den 10 € zu machen. Bis zum 4. Advent, wo wir dann in einem Singe-Gottesdienst schauen und hoffen, dass wir weit über 1.000 € zurückbekommen, die der Hellenthaler Förderverein für diese Aktion zur Verfügung gestellt hat.

Was sind Deine Talente?
Wow – so viele Talente oder einfach nur nette Spender, denen die Arbeit und bzw. oder der Mut zu dieser Aktion unseres Fördervereins gefallen hat. Jedenfalls wurden aus den ursprünglichen 1.000 € rund 3.000 €. Vielen Dank!


Am vierten Advent (21. Dezember) endet unsere „Talente-Aktion“, die am ersten Advent gestartet ist: Die Gottesdienstteilnehmer*innen hatten eine Klappkarte mit einem 10-€-Schein bekommen. Der Förderverein Hellenthal hatte für diese Aktion 1.000 € zur Verfügung gestellt – und alle 100 Karten konnten verteilt werden. Die Gottesdienstteilnehmer*innen wurden aufgefordert, mit ihren Talenten das Geld bis zum vierten Advent zu vermehren (oder zumindest die 10 € wieder zurückzubringen). Wir sind gespannt, wieviel zusammenkommt. Im Rahmen des Singe-Gottesdienstes unter der Leitung von Pfarrer Oliver Joswig soll dann das Ergebnis vorgestellt werden. Der Singe-Gottesdienst soll das halten, was er verspricht: Ein Gottesdienst voller Advents- und Weihnachtlieder, die man einfach so mitschmettern kann. Gewürzt mit ein paar Infos zu den Liedern wird das ein kurzweiliger Gottesdienst am vierten Advent. Er beginnt um 9.30 Uhr.
Ökum. Karnevalsgottesdienst
Im zweiten Jahr – nach dem Auftakt 2025 in der Schlosskirche – trafen sich Anfang Januar Karnevalist*Innen aus und rund um das Schleidener Tal in St. Anna Hellenthal. Welch ein buntes Bild bot sich den Besucher*Innen?! Ein gut auf aufgelegter Christopher Schneider an der Orgel und als Chorleiter sorgte für die tolle musikalische Begleitung.

Otti als Clown nahm uns mit an die Krippe. Klaus Hövel und Gaby Leufgen hielten die Predigt, Thomas Schlütter und Oliver Joswig sorgten für den Rahmen.
Im Anschluss an den Gottesdienst waren dann alle noch ins benachbarte Pfarrheim eingeladen, wo die KG Ruet Jold Hellenthal für die Bewirtung sorgte.
Nächstes Jahr – beim dritten Mal – ist dieser gemeinsame Gottesdienst dann schon eine Tradition. Vielleicht in Gemünd, wir werden sehen?!



















