Geht nicht – gibt‘s nicht! So könnte man das Wochenende der JugendGedönser an der Oberprether Mühle überschreiben. In einem Wettbewerb der Teams „Christoph“ und „Olli“ wurde in 5 Runden ausgespielt, welche Jugendlichen beim Gottesdienst mitwirken dürfen. So wurde uns dann am Sonntag ein kurzweiliger Gottesdienst rund um König Salomo präsentiert. Ein besonderer Höhepunkt im Gottesdienst waren die Taufen von den Konfis Emil und Brigitta, die sich liegend bzw. stehend in der Preth taufen ließen. Schön, dass wir dabei sein durften!
Vier Wochenenden Sommer-Café vor und in der Schleidener Kirche. Viele Gäste – von nah und fern – mit vielen guten Gesprächen. Auf eine Kaffeepause (schwedisch: Fika) traf man sich ganz ungezwungen an ungewöhnlichem Ort (also bei uns – nicht in Schweden, wo die Idee herkommt).
Für dieses Jahr war es das, doch was spricht dagegen, dass es auch im Sommer 2027 wieder heißt: Herzlich Willkommen zum Sommer-Café an der Ev. Kirche Schleiden!
Pfarrer Joswig, Yasmina Bode, Ella Weingarten, Neele Jansen, Ben Westerburg, Lotta Witt, Henry Kötting, Samira Berg, Manuel Augustin, Mika Steinbach, Paul Neugebauer, Gero Vey, Joshua Latour und Marvin Schmitz.
Die Bänke aus den Kirchen in Schleiden und Gemünd werden nur noch in kleinen Zahlen nach dem Wiederaufbau benötigt. Daher geben wir diese Bänke (wie vorher schon aus den Kirchen in Harperscheid und Hellenthal) gegen eine Spende ab. 200 Euro oder mehr sollte Ihnen / Euch eine Bank schon wert sein…
In Hellenthal und Kall kann z.Z. je ein Exemplar besichtigt werden. Bei Interesse bitte bei der stellv. Baukirchmeisterin Doris Kupp melden: doris.kupp@ekir.de bzw. 02485/500
Bank aus der Kirche SchleidenBank aus der Kirche Gemünd
Gemeinsames Adventssingen inmitten der Baustelle der in der Flut beschädigten Schleidener Kirche – Gottesdienste wahrscheinlich ab Frühjahr 2026 wieder möglich
Zu einem etwas anderen Adventssingen hatte für den Freitagabend, 19. Dezember, in Schleiden die Evangelische Trinitatiskirchengemeinde Schleidener Tal eingeladen. Denn mit der Kirche in Schleiden, die während der Flut 2021 schwer beschädigt worden war, hatten die Verantwortlichen sich einen emotionsbeladenen Ort ausgesucht. Seit mehr als vier Jahren müssen die Protestanten in der ehemaligen Kreisstadt auf ihre gewohnte Kirche verzichten, und noch immer ist sie eine Baustelle. So hatte der Ort auch etwas von einem Notbehelf und erinnerte damit auch an den Stall und die Krippe in Bethlehem.
Aufgrund der Wetterlage war das Treffen, das eigentlich vor dem Haupteingang stattfinden sollte, kurzerhand in das Kircheninnere verlegt worden. „Nachdem wir endlich den Lichtschalter gefunden hatten“, wie Pfarrer Oliver Joswig mit einem Augenzwinkern verriet, da eine zusätzliche Sicherung zuerst die Weiterleitung des Stroms verhindert hatte. „Die Wände sind bereits fertig“, sagte er. Auch Boden und Elektrik seien mittlerweile fertiggestellt. Doch Altar, Kanzel und Orgel, die bislang noch eingehaust sind, müssten noch in Angriff genommen werden, was aller Voraussicht nach im Februar geschehen werde. Dann könne „um Ostern herum“ eventuell wieder der Betrieb aufgenommen werden.
Gemeinsames Singen gut besucht
Rund 80 Menschen waren gekommen, um die Gelegenheit zu nutzen, einen Blick in das Kircheninnere zu werfen. Mit Weihnachtsliedern und -geschichten, die Joswig las, war die halbe Stunde gestaltet, zu der die Menschen zusammengekommen waren. „Alle Jahre wieder“ und „Leise rieselt der Schnee“ wurden gesungen, bevor es in den geselligen Teil überging, und die Besucher den Fortschritt der Arbeiten in Augenschein nehmen konnten.
„Es berührt mich, dass nach 4 ½ Jahren wieder Gottesdienste möglich werden“, sagte er. Vor allem bei Beerdigungen werde es angenehmer werden, da zur Zeit die Trauerfeiern auf dem Friedhof an der Kirche unter freiem Himmel stattfinden würden, was nicht bei jedem Wetter angenehm sei. „Es ist eine schöne Vorstellung, diesen Raum wieder zu nutzen“, sagte er.
Ein Stückchen mehr Normalität
Offiziell eröffnet werden solle die Kirche aber erst 2027, wenn die Trinitatis-Kirchengemeinde ihr 20. Jubiläum feiern werde. In der Gemünder Kirche, die ebenfalls durch die Flut schwer beschädigt wurde, werde die Fertigstellung noch etwas dauern, denn, wie sich dort herausgestellt habe, müsse dort der Boden entfernt werden, teilte der Pfarrer mit.
Und, wie Joswig ankündigte, solle im Januar auch die Turmuhr wieder in Betrieb gehen, die seit der Flutnacht vom 14. Juli 2021 die Erinnerung an den Augenblick festhält, als um 21.45 Uhr der Strom ausfiel. Ein Stückchen mehr Normalität wird das dann wieder sein, doch damit wird auch ein kleines Stück mahnendes Gedenken verschwinden.
Die Gründungsversammlung hat am 14. Januar stattgefunden. 20 Menschen – von jung bis weniger jung – haben diesen wichtigen Schritt gemacht. Die Satzung wurde verabschiedet, die Gebührenordnung ebenso (Vollzahler/in 24 €; Schüler/innen etc. 12 €; Familien 44 €) und der erste Vorstand gewählt:
v.L.n.R.: Beisitzer Florian Lechner, stellv. Vorsitzender Oliver Joswig, Beisitzerin Monika Hörnchen, Vorsitzender Martin Sommer, Kassenwartin Tania Straube, Schriftführerin Tina Pütz, Beisitzerin Andrea Peters
Zu den ersten Kassenprüfern wurden Georg Weyer und Peter Schäfer gewählt; als geborene Mitglieder aus dem Presbyterium wurden Christoph Ude und Birgit Heick-Cremer gewählt. (Text: Oliver Joswig)