Archiv der Kategorie: Allgemein

Jubiläumskonfirmation 2023

Am 22. Oktober feierten in Hellenthal 10 Jubilare (ursprünglich 13) ihre Jubiläumskonfirmation. Von der silbernen bis zur Kronjuwelenkonfirmation (eigentlich mehr, denn es war das 77. Konfirmationsjubiläum) war fast alles vertreten. Nur eine diamente Konfirmation fehlte.
Nach einem Treffen am Nachmittag zuvor, wo so Einiges aus den Unterrichtszeiten vergangenen Jahre erzählt wurde – viel Ausweniglernen, keine Fahrten, bloß nicht den Pfarrer duzen, Predigt aufschreiben, aber auch Abhol- und Bringservice durch den Pfarrer, Kartenspiel vor dem Unterricht und der Besuch der einen oder anderen Imbissbude.
In einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst, in welchem neben des nochmaligen Segenszuspruch der Jubilare und der Abendmahlsfeier auch noch eine Taufe stattfand, kamen in der Predigt noch einmal Gedanken zur diesjährigen Jahreslosung zur Sprache: „Du bist ein Gott, der mich ansieht“.
Nach dem Gottesdienst fanden sich die Jubilare u.a. bei einem Gläschen Sekt, einer (oder auch zwei) Tasse(n) Kaffee oder Tee im Gemeindehaus ein. Auch hier wurde noch viel erzählt.

Ökum. Bibelseminar

„Kirche träumen“ – Zugänge zur Apostelgeschichte

Nostalgisch blickt die Kirche von heute zurück: In der Apostelgeschichte breitet sich Jesus Botschaft von ihrer Wiege bis ins Zentrum der damaligen Welt aus, allen Hindernissen zum Trotz. Leider enthält das Buch kein Erfolgsrezept, dafür aber viele Episoden, in denen sich die Kirche von heute wiederfinden kann. Und genug Ideen, um gemeinsam die Kirche der Zukunft zu träumen.
Das Ökumenische Bibelseminar lädt zum „Kirche träumen“ ein und bietet darüber hinaus, wie immer, viele anregende Gedanken, sowohl für gemeinsamen Austausch als auch die persönliche Auseinandersetzung. An sieben Abenden wollen wir jeweils anhand eines Textes aus der Apostelgeschichte ein besonderes Thema vertiefend behandeln. Ein Referat am Anfang führt in das Thema ein, im anschließenden Gespräch können wir versuchen, die Bedeutung der Apostelgeschichte für uns und für unsere Kirche heute zu ergründen.

Die Termine: 16.11.2023, 30.11.2023, 14.12.2023 11.01.2024, 25.01.2024, 15.02.2024, 29.022024
Das Bibelseminar findet donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Schleiden (Am Hähnchen 1) statt.

Anmeldung: Wir bitten um eine Anmeldung im Katholischen Forum Düren unter: https://www.bildungsforum-dueren.de/programm/fuer-suchende oder per Mail an: info@bildungsforum-dueren.de

Kosten: Für das Arbeitsheft wird eine Umlage von 5,00 € erhoben. Das Seminar ist gebührenfrei, eine Spende ist willkommen.

Bei Fragen: Bei Fragen zum Seminar oder bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung können Sie sich gerne telefonisch an Charlotte Roux-Bücker (01512-8020522) oder an Michael Bär (02441-7717888) wenden. Gerne können Sie uns auch eine Mail schreiben an charlotte.roux-buecker@ekir.de oder an michael.baer@ekir.de.

5000 Brote – Danke!

Mehr als Tausend Euro an Spenden wurden bei der Aktion eingenommen – Jugendliche lernten zugleich den Wert des Brotes und der Arbeit dahinter schätzen

Eigentlich war es schon nachtschlafene Zeit, jedenfalls für Bäckerhandwerk, als die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde den Sistiger Bäckermeistern Patrick und Siegwin Zimmer ihre Aufwartung machten. Punkt 11 Uhr kamen die 25 Jugendlichen mit gewaschenen Händen und Mützen auf dem Kopf, um nicht weniger als für die ganze Welt Brot zu backen.

Bäckermeister Patrick Zimmer vermittelt den Jugendlichen den Wert des Brotes als hochwertiges Nahrungsmittel (Foto: C. Ude)

Seit 2014 gibt es die Aktion „5000 Brote“, die jährlich organisiert wird. Das Prozedere ist simpel: Konfirmand*innen backen mit Bäckereien zusammen Brote, die anschließend bei einem Gottesdienst für das Spendenwerk „Brot für die Welt“ gegen eine Spende abgegeben werden. Eine erfolgreiche Aktion, denn nach Mitteilung des Pressesprechers von „Brot für die Welt“, Thomas Beckmann, haben bereits rund 60.000 Jugendliche mehr als 210.000 Brote gebacken, die anschließend über eine Million Euro für die Hilfsaktion einbrachten.

Rund zwei Stunden ackerten die Jugendlichen gemeinsam mit dem beiden Bäckermeistern, um die Brote fertigzustellen. Der vorbereitete Teig wurde abgewogen, geformt, und schließlich wurden die fertigen Laiber in den vorgeheizten Ofen geschoben, rekapituliert Pfarrer Christoph Ude die Aktion, die er zusammen mit seinem Hellenthaler Kollegen Oliver Joswig betreute. Bereits 2018 hatten die Konfirmandinenn und Konfirmanden aus dem Schleidener Tal bei den „5000 Broten“ mitgewirkt. Dieses Jahr hätten sie sich recht spontan entschlossen, wieder einmal daran teilzunehmen, so Ude.

Wer sich traute, durfte auch mal mit allen Sinnen den Brotteig erleben.
Wer sich traute, durfte auch mal mit allen Sinnen den Brotteig erleben. (Foto: C. Ude)

Blick über den Tellerrand

Ebenso spontan und bereitwillig öffnete Innungsmeister Siegwin Zimmer, der mit seinem Sohn Patrick die Handwerksbäckerei in Sistig betreibt, seine Backstube für die jungen Leute. Für ihn immer wieder eine Gelegenheit, auf den Wert des Brotes als hochwertiges Nahrungsmittel aufmerksam zu machen, und auch willkommene Möglichkeit, für sein Handwerk bei jungen Leuten zu werben.

„Das ist ein Blick über den Tellerrand für die jungen Menschen“, berichtete Ude. Die Aktion haben ihnen viel Spaß gemacht, besonders aber auch, sich mit Mehl zu „verkleiden“. So solle ihnen auch bewusst werden, wie Brot eigentlich entsteht.

Bereits in den Gesprächen über das Abendmahl während des Konfirmandenunterrichts sei auf die Bedeutung des Brotes aufmerksam gemacht worden, erläuterte Ude. „Die Handlung, das Brot miteinander zu teilen, ist eine besondere Form der Gemeinschaft“, sagte er. Mittlerweile werde in Kall und Hellenthal auch geschnittenes Brot beim Abendmahl verteilt. „Das hat auch eine religiöse Bedeutung“, so Ude. Das Abendmahl sei ein Sakrament, und dabei sei die Teilung des Brotes ein starkes Zeichen.

Abgegeben wurden die fertigen Brote bei den Gottesdiensten am Sonntag in Hellenthal und Heimbach sowie dem Reformationsgottesdienst am Dienstagabend in Hellenthal. 1058,10 Euro konnten bei der Aktion für „Brot für die Welt“ erlöst werden. 

Text: Stephan Everling

Taizé 2023

Nach 3 Jahren corona- und flutbedingter Zwangspause hieß unser Ziel in der ersten Herbstferienwoche 2023 endlich (wieder) „Taizé“. Starteten wir am Sonntag mit einem gemeinsam gestalteten Taizé-Gottesdienst in Hellenthal, wussten wir am Ende der Woche, auf was wir beim nächsten Mal noch achten sollten…

Wir fuhren dann mit 5 Jugendlichen und 4 Erwachsenen zu unserem ersten Zwischenstopp in unsere befreundete Gemeinde im saarländischen Merzig. Nach dem Genuss der guten saarländischen Küche und einer erholsamen Nacht traten wir den zweiten und längeren Teil unserer Reise an. Die Fahrt verlief ohne größere Zwischenfälle. Einchecken und Verteilen auf die Baracken war etwas chaotisch, sodass wir im Sommer 2024 wieder Zelten gehen…

Die Woche nahm ihren Lauf und war viel zu schnell vorbei. Im Takt der drei Gebetszeiten, Gruppenzeiten, Essen und der freien Zeit, konnte jede*r die ganz eigenen Schwerpunkte setzen. Konnten wir am Dienstag dann noch Thorge als fünften Erwachsenen begrüßen, musste Jonny aus unserer zweiten befreundeten Gemeinde Wettmar am Freitag verlassen, da er am Samstag von der Bürgerstiftung Burgwedel u.a. für seinen Einsatz bei uns nach der Flut ausgezeichnet wurde. 

Unsere Teilnehmer*innen meinten zur Woche in Taizé – was überrascht bzw. positiv war:

  • mich hat überrascht, dass sich 10 Minuten Stille so lange anfühlen können
  • Ich fand das Gemeinschaftsgefühl super!
  • Dass die Menschen, die dort hinkommen, genauso normale Menschen sind wie wir
  • Das freundliche Miteinander untereinander, obwohl man sich nicht kannte
  • Mich hat überrascht, dass die Messen (= Gebetszeiten) ohne Pastor/Pfarrer gehalten werden. Dies macht die Messen irgendwie persönlicher!
  • Ich fand das Gefühl einer Gemeinschaft zu haben, obwohl man unterschiedlichem Alters war und verschiedene Herkunfstädte/Länder hat, sehr positiv und einzigartig!
  • Die Gottesdienste haben mich überrascht und die Leute aus der Gruppe waren alle net
  • Mich hat überrascht, wie anders Taizé sein kann, wenn man weniger international ist, als in den Sommerferien
  • Gut fand ich, wieder mal da zu sein
  • Das soviele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Altersklassen friedlich miteinander teilen und das gleiche suchen
  • Dass ich mit euch die Erfahrung Taizé machen durfte.
  • Mich hat überrascht, dass ich nach sechs Tagen total entschleunigt war.
  • Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen
  • Mich hat überrascht, dass die 10 min Schweigen so kurz waren 
  • Die verschiedenen Leute, mit den man sich gut verstanden hat 
  • Dass das mit der Gruppe richtig gut geklappt hat
  • Beeindruckend war das Gespräch mit dem Bruder aus Taizé 
  • Überrascht war ich wieder mal, wie ich das Liederheft im Laufe der Woche immer weniger brauchte.
  • Positiv sind die kleinen Momente, wie das Abendmahl beim Morgengottesdienst; das sich immer wieder Treffen im Laufe der Tage; manche Gesangsüberraschung u.v.m.

Wer jetzt sagt, Taizé möchte ich selbst erleben, hat nächsten Sommer die Gelegenheit…

Elisa, Ferdi, Johanna, Jona, Jonny, Monika, Nico, Nils, Olli und Thorge

Vater-und-Sohn-Wochenende 2023

Spieleolympiade und Paulus macht sich auf den Weg…

Das Vater-und-Sohn-Wochenende (VuSW) 2023 der evangelischen Gemeinden in Hennef und des Schleidener Tals hat zum ersten Mal im Adventure-Center Neunkirchen-Seelscheid stattgefunden. Insgesamt 48 Teilnehmer (19 Väter, 29 Söhne) belebten das Haus. Bei der Vorstellungsrunde am Abend, stellte es sich heraus, dass wieder viele Wiederholungstäter dabei waren, aber durchaus auch einige Neue, zum Teil sogar mit jüngeren Söhnen (7 Jahre z. B.). Anschließend konnten die Jungs und die Väter den Abend frei gestalten. Es gibt eine Sporthalle, eine Minigolfanlage mit 9 Löchern, ein Fußballfeld, einen Basketballkorb, Tischtennisplatten, Tischkicker, Billardtisch und ein nach australischem Vorbild gefertigter M+M-Tisch. Während die meisten Väter eher Gespräche zu dem – unter der fachlichen Anleitung von „Braumeister“ Nicolai Link einige Wochen zuvor gebrauten – Klosterbier und einem schwarzen Wit-Bier bevorzugten, testeten die meisten Söhne die umfangreichen Angebote im und am Haus.

Am Samstagmorgen startete unsere Spielolympiade. Um 9.30 Uhr startete jedes Team an einer der 10 Stationen. Jede Station hatte unterschiedliche Anforderungen. Bei einigen war körperliche Fitness gefragt (Sackhüpfen, Liegestütze), bei anderen Geschicklichkeit und Teamcleverness (Tischtennisbälle eintopfen, Minigolf, Basketball, Torwandschießen) und bei anderen wiederum Allgemeinwissen und Religionskenntnisse (Quizspiele). Sehr spezielle Fähigkeiten waren beim Erbsenschätzen (es waren 2.115 Stück in einem kleineren Behälter) und bei der Pantomime von Vorteil. Ein wenig Glück bei allen Stationen war mitunter hilfreich. Am Ende gegen 13 Uhr waren vermutlich alle froh, es geschafft zu haben. Orga-Team und Schiedsrichter hatten den Eindruck, dass alle sehr viel Spaß an den Spielen hatten.

Bei einem bunt gemixten MiKunch (Mittagessen und Kuchen) konnten sich alle wieder etwas „Körner“ verschaffen und den Nachmittag ohne Programm genießen. Einige Väter haben mit ihren Söhnen Minigolf gespielt, andere haben sich unterhalten, wieder andere die Sporthalle intensiv genutzt. Ja genau, ein paar wenige waren einfach nicht kaputt zu kriegen.

Die Siegerehrung für die olympischen Spiele wurde in großer Runde mit musikalischer Einleitung begonnen. Die drei bestplatzierten Teams waren Deutschland, Frankreich und Belgien. In den Teams waren Mitglieder aus den Familien Hörnchen, Lechner, Heinemann, Pflanz, Joswig und Link beteiligt.

Unmittelbar nach der Siegerehrung wurden schon die Vorbereitungen für den Grillabend getroffen. Da viele Väter und Söhne mitgeholfen haben, konnten alle ihren Hunger zeitnah mit Würstchen und Grillgut, Salaten und Baguette stillen. Es ist nur wenig übriggeblieben. Der letzte Appetit der Söhne konnte mit Stockbrot am Lagerfeuer gestillt werden.

Am Sonntagmorgen haben wir unser Wochenende „natürlich“ mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel abschließen können – die Sonne wollte an diesem Tag offenbar auch nichts verpassen. Das Motto war diesmal die Reise des Paulus. Die Söhne sind jeweils mitgereist und konnten an Stationen wie Jerusalem, Damaskus, Ephesus, Korinth und Rom neben einigen Informationen zur Reise stadttypische Leckereien wie Fladenbrot, Rosinen/Trauben und Eis zu sich nehmen. Die Väter gingen dabei auch nicht leer aus. Beseelt und beschwingt vom Gottesdienst wurden danach noch Gruppenfotos angefertigt. Und nach dem finalen Aufräumen ging es wieder in die Heimat.

Nach dem VuSW ist vor dem VuSW: Vom 23.-25. August 2024 geht es wieder ins Adventure Center. Wer auf den Geschmack gekommen ist und sich informieren möchte, kann sich gerne bei Pfarrer Oliver Joswig (oliver.joswig@ekir.de) melden.

Thorsten Filthaut

Öffentliche Bekanntmachung:

Das Presbyterium der Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde Schleidener Tal hat für seine Friedhöfe in Harperscheid und Schleiden eine neue Friedhofsgebührensatzung erlassen. Die Satzung ist hier auf der Homepage der Kirchengemeinde unter einzusehen und wird in den Schaukästen der Evangelischen Friedhöfe in Harperscheid und Schleiden ausgehängt. Die neue Gebührensatzung gilt ab dem 21.09.2023 und steht zum Download bereit. Sie kann auch im Gemeindebüro eingesehen werden.

Die aktuelle Friedhofssatzung kann hier eingesehen werden.