Alle Beiträge von Oliver Joswig

Lange Osternacht 2023

Über 30 Jugendliche, junge und junggebliebene Erwachsene verbrachten die Nacht von Karsamstag bis zum Ostermorgen in, vor und Rund um die Hellenthaler Kirche. Die Jugend-Gedönser hatten sowohl Inhaltliches als auch Nahrhaftes vorbereitet. U.a. Entfachen des Osterfeuers, Gestaltung von Osterschmuck, Singen von Taizé-Liedern, Tanzkurs und Nachtwanderung brachten uns beschwingt durch die Nacht. Lecker Essen (Belegte Brötchen, frischer Hefezopf – Danke Monika! – Brownies) gab uns die nötige Stärkung. Künftige, aktuelle und viele ehemalige Konfis, Pfadis – ein bunter Mix von jungen Menschen erlebte diese Nacht auf besondere Art.
Um 5 Uhr endete diese Osternacht mit dem Osterfrühgottesdienst, der uns durch die verschiedenen alt- und neutestamentlichen Lesungen, dem Hereintragen der neuen Osterkerze, die zuvor am Osterfeuer entzündet wurde, über die Tauferinnerung, kurzer Predigt und dem Abendmahl eindrücklich in Erinnerung bleibt. Monika Hörnchen wurde in dieser besonderen Atmosphäre in ihre Amt einer Presbyterin unserer Gemeinde eingeführt. Den Abschluss der Nacht und des Gottesdienstes bildete das gemeinsame Frühstück im Gemeindehaus, das durch den Vorstand des Fördervereins Hellenthal liebevoll vorbereitet wurde.

Heute steht schon fest, dass es wohl nicht die letzte Osternacht in dieser Form sein wird. Die Planungen für 2024 haben schon begonnen…
Die Bilder geben ein paar Eindrücke:

Gottesdienst für Kleine und Große Menschen

Die weiteren Termine 2023:
– Sonntag, 21. Mai
– Sonntag, 18. Juni
– Sonntag, 20. August Tauffest am Olefufer Hellenthal (Es besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit in der Olef zu taufen bzw. getauft zu werden. Anmeldung: oliver.joswig@ekir.de)
– Ende Sept. / Anfang Okt.: Erntedank
– Sonntag, 29. Oktober
– Sonntag, 3. Dezember (1. Advent – 10.30 Uhr)
– Sonntag, 24. Dezember (Heiligabend – 15 Uhr)

14.14 Uhr am 4. Advent

Kurz vor Beginn des Gottesdienstes um 1414

Da war ganz schön was los! Weit über 100 Menschen – jeden Alters – folgten der Einladung der Jugend-Gedöns-Gruppe zu einem ganz besonderen Gottesdienst im Advent.
In der ausgeräumten Hellenthaler Kirche, versetzten uns Weihnachtsmarkt-Buden, der große Weihnachtsbaum, viele Kerzen und unser neues buntes Licht an einen anderen Ort, der uns dennoch vertraut vorkam. Mit Rudel-Singen zu „In der Weihnachtsbäckerei“, „O Tannenbaum“ und „Oh come, all ye faithfull“ sowie vielen bekannten Pop-Songs der Weihnachtszeit wurden wir musikalisch warm eingehüllt.

Elemente des „normalen“ Gottesdienstes führten uns – eingepackt in knappe passenden Text mit Hilfe von heißen Maronen, Weihnachtsbaumkugeln, gebrannten und Mandeln, Glühwein / Heißem Apfelsaft und einer Tombola für alle – durch die gemeinsame Stunde. Gedanken zum Friedenslicht und zur „Weihnachtswunder-Aktion des WDR2“ rundeten unseren Gang über den Weihnachtsmarkt ab.

676 € können jetzt an die WDR2 – Aktion überwiesen werden.
Ein großer Dank an alle, die dazu beigetragen haben.

Schlagergottesdienst

Was für ein Erlebnis. Die Hellenthaler Kirche war voller Menschen, die mit großer Freude beim Schlager-Gottesdienst mitmachten. Singen, Tanzen, Beten, Lachen und auch etliche Tränen wurden vergossen. Die große Achtbahn der Gefühle hatte für jeden etwas dabei. Die kleine Band aus Wettmar mit Jonny (ePiano), Holger (Gitarre) und Targe (Drums) wusste die Gemeinde mit flott gespielten Schlagern – wie „Griechischer Wein“, „Tränen lügen nicht“ oder „Über sieben Brücken“ – in den Bann zu ziehen. Nach drei Zugaben sah man glückliche Menschen, die diesen Gottesdienst sichtbar genossen. Unsere Freunde aus Wettmar versprachen wieder zu kommen. Wir freuen uns jetzt schon!

Auf unserem YouTube Kanal ist der Gottesdienst auch noch in voller Länge zu sehen:
Hier der Link

Flutessen

Der Förderverein „Cor et manus“ der Ev. Kirchengemeinde Merzig (Saarland) hat die dritte große Hilfsaktion gestartet. Nach dem Ferienlager unmittelbar nach der Flut 2021 und der Sternewünsche-Aktion zim Advent 2021 konnte in diesem Herbst zum „Flutessen“ eingeladen werden. Über 200 betroffene Menschen wurden vom Ehepaar Bierschenk und Team in ihrem Reifferscheider Restaurant „Zur Kupferhardt“ willkommen geheißen. Bei leckerem Essen und guten Getränken ein rundum gelungene Stunden.

DANKE nach Merzig für diese außerordentliche Einladung.

Andreas Bierschenk bei der Vorstellung des Menüs
Vollbesetzter Gastraum

Modellbahn-AG des JSG auf großer Tour ins MiWuLa

Was für eine Vorfreude breitete sich in den Tagen vor Hamburg bei den Mitgliedern der Modellbahn-AG des Johannes-Sturmius-Gymnasiums aus. 18 Schüler der Jahrgangsstufen 5-Q1, drei ehemalige Schüler sowie Carsten Schlott und Oliver Joswig verbrachten ein kurzweiliges Wochenende in Hamburg.

Schon zum dritten Mal besuchte die Modellbahn-AG das Miniaturwunderland – DAS unerreichbare Vorbild unserer AG: Auf 1545 m2 sind 16,138 km Schienen verbaut. 53 Computer sorgen dafür, dass die 1.120 Züge (einigermaßen) reibungslos fahren können. In der ersten über 21 Jahren sind schon 37,2 Mio Euro investiert worden.

Davon sind wir natürlich noch weit entfernt. Die Modellbahn-AG möchte ja „nur“ die Oleftalbahn von Kall nach Hellenthal nachbauen. Wenn die Bürgerhalle mal fertig ist, werden wir sicherlich gut gebrauchen können…

Doch zurück nach Hamburg: Coronabedingt hatten wir ursprünglich für Februar geplante Fahrt auf das dritte Septemberwochenende verlegt. Damals wussten wir nicht, dass da in diesem Jahr auch der Hafengeburtstag gefeiert wird – und wir mittendrin. Untergebracht in der Jugendherberge „Auf dem Stintfang“ konnten wir schon beim Frühstück den einmaligen Blick auf die Landungsbrücken und den Hafen genießen. Am Samstag galt es um 8.30 Uhr am MiWuLa zu sein und dann begann unser langer Tag in dieser einmaligen Anlage. Unsere Jungs konnten sich den Vormittag frei durch die verschiedenen Welten treiben lassen. Eindrücke sammeln, Chipkarten in den Handys oder den Spiegelreflexkameras zum Glühen bringen. Nachmittags konnten wir dann noch zu zweit oder viert Führungen hinter den Kulissen erleben. Immer wieder neue Einsichten machen diese Führungen stets zum eindrücklichen Erlebnis.

Abends spazierten wir noch kurz zum Rathaus bevor der Abend mit dem Feuerwerk über dem Hafen seinen besonderen Abschluss fand.

Sonntagmorgen sollte es eigentlich ganz gemütlich in den Tag gehen. Gegen 10 Uhr wollten wir am Hauptbahnhof sein. Das Wecken verlief jedoch anders als geplant: Um 6.55 Uhr wurde die gesamte Jugendherberge durch den Feueralarm geweckt (der Grund klassisch: zu viel Deospray am Feuermelder…). Vorbildlich unser jüngstes Zimmer: Als Merlin kurz nach dem Alarm zu ihnen kam, hatten sie das Zimmer schon verlassen und wir fanden sie beim Sammelplatz vor der Herberge. OK – einer mit nackten und Füßen, einer nur auf Socken und drei und kurzen Schlafanzügen – bei gefühlten 7 Grad und leichter Feuchtigkeit. Aber ein Feuer hätte ihnen nicht gefährlich werden können. Nach gut 10 Minuten stellte die Feuerwehr fest, dass keine Feuergefahr bestehe und der Tag konnte kommen…

Fazit: Alle Jungs hatten viel Spaß, wir haben keinen verloren; das System „Die Älteren passen auf die Jüngeren“ hat sich wieder klasse bewährt; Hamburg ist immer eine Reise wert – Januar 2024 könnte die nächste Fahrt starten.

Dank an dieser Stelle an die Sleidania (Förderverein des JSG) und an die Männerarbeit der EKiR, die uns beim Eintritt, den Führungen, bei Unterkunft und Verpflegung großzügig unterstützt haben.

Text und Bilder: Oliver Joswig