Nach der Flut…

Fluthilfebüro in Kall

Das Büro der Hochwasserhilfe des Diakoni­schen Werks ist ab sofort an drei Tagen pro Woche erreichbar. Astrid Lauscher steht den Men­schen mit Rat zur Seite, die zur Bewältigung der Flutschäden Hilfe benötigen.
Geöffnet ist das Fluthilfebüro der Diakonie in der Evangelischen Kirche Kall (Aachener Str. 49) montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr, don­nerstags von 15 bis 17 Uhr. Außer­dem ist eine Terminvereinbarung möglich unter Tel. 01 57/4479748.

Seelsorge – Wir haben ein offenes Ohr für Sie!

Spenden? Gern!

Wer uns in der aktuellen Situation unterstützen möchte, kann gern eines unserer beiden Spendenkonten nutzen:
KSK Euskirchen: DE03 3825 0110 0003 2070 73 oder
VR-Bank Nordeifel: DE56 3706 9720 0700 5020 15

Vielen Dank allen Helfern, die uns schon ihre Arbeitskraft gespendet haben! Und vielen Dank allen, die schon Überweisungen gestartet haben oder Spendenaktionen gestartet haben.

WICHTIG: Wenn sie eine Spendenbescheinigung benötigen, brauchen wir ihre Adresse. Entweder mit auf die Überweisung schreiben oder als kurze Info an unser Gemeindebüro!

Spendenstand am 8. Oktober: 198.400 €

IHR SEID KLASSE!

Der aktuelle Gottesdienstplan

In Folge der Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 musste unser Gottesdienstangebot komplett überarbeitet werden, da uns – bis auf Weiteres – die Kirchen in Schleiden und Gemünd nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ab September feiern wir i.d.R. jeden Sonntag um 9.30 Uhr einen hybriden Gottesdienst in und aus unserem Hellenthaler Gemeindehaus – live vor Ort und über YouTube; und um 11 Uhr einen Präsensgottesdienst in der Kaller Kirche.
Eine Anmeldung in unserem Gemeindebüro (Tel: 02445-3267) bis jeweils Freitag, 12 Uhr, wird empfohlen!
Es gelten die 3G-Regeln! Bitte tragen sie beim Singen eine medizinische Maske!

Neuer Glockenturm auf dem Ev. Friedhof Harperscheid eingeweiht

Glocken und Glockenstuhl aus der entwidmeten Ev. Kirche Harperscheid – Dank für große ehrenamtliche Leistung

Am neuen offenen Glockenturm sprach Pfarrer Erik Schumacher ein Einsegnungsgebet und dankte den Ehrenamtlichen, die den Glockenturm errichtet hatten.
Am neuen offenen Glockenturm sprach Pfarrer Erik Schumacher ein Einsegnungsgebet und dankte den Ehrenamtlichen, die den Glockenturm errichtet haben. (Foto: Heike Schumacher)

Bei einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Evangelischen Friedhof Harperscheid wurde am Sonntag ein neuer Glockenturm seiner Bestimmung übergeben. Die Glocken des neuen Glockenturms stammen aus der Ev. Kirche in Harperscheid, die Anfang 2020 entwidmet worden war. Der aus der Kirche entnommene Glockenstuhl wurde durch große ehrenamtliche Leistung zu einem „Glockenturm“ umgearbeitet. Dabei wurde für den Standort auf dem Friedhof eine Bodenplatte gegossen und ein Schutzdach hinzugefügt. Der Turm befindet sich rund 200 Meter von der Kirche entfernt.

Glocken bleiben am Ort und erfüllen weiter ihre Aufgabe

Bei freundlichem Spätsommerwetter hatten sich rund 65 Gottesdienstbesucher auf dem Ev. Friedhof Harperscheid versammelt.
Open-Air-Gottesdienst auf dem Ev. Friedhof Harperscheid, nahe der entwidmeten Kirche. (Foto: Heiko Schäfer)

Die Predigt in diesem Gottesdienst hielt Pfarrerin Heike Hirt. Beteiligt waren auch die Prädikantin Gaby Leufgen und Prädikant Walter Nehlich sowie die Presbyterin Birgit Heick-Cremer. Pfarrer Erik Schumacher gestaltete die Liturgie und ein Einsegnungsgebet. Nach dem Gottesdienst kamen die rund 65 Gottesdienstbesucher bei einem Imbiss ins Gespräch. Deutlich gab es dabei den Wunsch, Open-Air-Gottesdienste an diesem Ort – auf dem Friedhof, nahe der entwidmeten Kirche – zu wiederholen.

Vater-und-Sohn-Wochenende 2021

Nach einem Jahr Coronapause konnte das diesjährige Vater-und-Sohn-Wochenende wieder steigen. 35 Söhne und Väter aus Hennef und dem Schleidener Tal trafen sich im NaBeDi-Haus in Woffelsbach. 2001 in Hennef von Pfarrer Oliver Joswig mitgegründet, war es das 20. Treffen. (Hinzu kommen noch die Treffen, die wir alleine durchgeführt hatten.) Das war jetzt schon das dritte gemeinsame Vater-und-Sohn-Wochenende. Anfang September 2022 freuen wir uns auf unser Wiedersehen un Woffelsbach.

Konfirmationen 2021

Am 22. August konnten wir endlich unsere diesjährigen Konfirmationen feiern. Die Kaller Gruppe fand Heimat in der Ev. Kirche Roggendorf, die Hellenthaler Gruppe feierte den Gottesdienst in der Grenzlandhalle Hellenthal.

Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst

Lange vor 18 Uhr füllte sich am Freitag, 6. August, die Schleidener Schlosskirche mit vielen Menschen. Aus den katholischen und der evangelischen Gemeinden der Region wollten Viele dabei sein, um ihre Trauer und Anteilnahme zu teilen. Dazu kamen große Abordnungen von den Feuerwehren, den THW-Zügen, die Notfallseelsorger, und viele mehr.
Einleitende, ruhige Worte von Pfr. Philipp Cuck, und ein Dank gerichtet an die, die nicht selbst betroffen sind von der Flutkatastrophe, die aber als Helfende unermüdlich an der Seite der Opfer stehen. Gebete, Lieder, persönliche Schilderungen des Erlebten, der Psalm 69 „Gott hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. ..“ – da stockt das Sprechen.
Pfr. Schumacher hält die Predigt zum „Christus im Schlamm“. Pfr. Ude berichtet von seinen persönlichen Erlebnissen. Etwas aufgehellt wird die Betroffenheit Aller zum Schluss durch das fast fröhlich angestimmte Lied „Gib uns Frieden jeden Tag. Lass uns nicht allein“. Nach dem Segen zieht die Gemeinde im langen Zug aus der Schlosskirche.
Die Prozession zum evangelischen Friedhof führt durch das fast leblose Schleiden, zwei Wochen nach der Flut; graue Schaufenster ohne Licht, Reste von Müll hier und da, aus einer Tonne ragt ein einzelner schwarzer Schuh, eine Restaurant-Veranda total zerstört. Der lange Zug sammelt sich schweigend auf dem Friedhof vor der evangelischen Kirche. Nach der wohltuenden Begrüßung durch Prädikantin Leufgen und Worten von Pfr. Joswig und Prädikantin Roux-Bücker werden 26 Grablichter auf die Friedhofsmauer zum Driesch gestellt, – ein Gedenken und ein Gruß für die Toten, die in der Flut zu beklagen sind. Und eine weitere Kerzen für diejenigen, deren Namen wir als Vermisste noch immer nicht kennen. Im großen Kreis ein versöhnendes Vaterunser und der Segen. Dann gehen Viele in die leere Kirche für ihr persönliches Innehalten, mit Kerzen vor dem Altar.
Die Uhren in der Sakristei und die am Kirchturm zeigen auf 20 Uhr 53, da wurde am Mittwoch dem 14. August der Strom abgestellt. Jetzt sind wir als „verlässliche Gemeinschaft im Schleidener Tal“ also gefragt und gefordert, so wie wir uns den Leitsatz vor mehr als 10 Jahren gegeben haben.
Jochen Jürgens

Zeltfreizeit in Merzig

Was für ein Sommer?! Nach der großen Flut hatten sich Menschen aus der saarländischen Ev. Kirchengemeinde Merzig überlegt: Wie und wem können wir helfen? Recht schnell kamen sie auf unsere Gemeinde hatten unkompliziert telefonisch und vor Ort im Gottesdienst Kontakt aufgebaut.
Ihr Angebot: Vom 2. bis zum 11. August holen wir bis zu 30 Kinder und Jugendliche aus dem Gebiet unserer Gemeinde zum Zelten nach Merzig. 22 Kinder und Jugendliche konnten dann auch starten. Was sie erwartete wussten sie nicht, doch sehr schnell war klar: Das wird ein Sommer, den sie so schnell nicht vergessen. Jeden Tag ist das Programm picke-packe-voll. Heimweh hat da (fast) keine Chance. Jetzt ist schon klar, dass da eine ganz besondere Freundschaft angefangen hat. Schon jetzt werden Pläne für den gegenseitigen Besuch geschmiedet – sei es bei uns oder auch wieder in Merzig…
Lieber Frank, liebe Silja und das gesamte Team: DANKE für diese tolle Unterstützung!!!!
So wuselig ging es los: