Alle Beiträge von Oliver Joswig

#maennerkreisontour #papenburg2020

Alle zwei Jahre startet der Männerkreis auf große Tour. Nach Hamburg, Nürnberg und Frankfurt ging es dieses Jahr in die Metropole Papenburg.

Warum Papenburg? Natürlich wegen der Meyer-Werft, über die seit Jahren immer wieder im Fernsehen berichtet wird, wenn mal wieder ein „Traumschiff“ ausgedockt wird. Doch Papenburg hat mehr zu bieten als “nur“ die Werft. Doch dazu gleich…

Friederike von Papenburg

Die Meyer-Werft stand direkt am Freitag auf der Besichtigungsliste an erster Stelle. So starteten wir unsere VIP-Tour mitten in Papenburg auf der Friederike, wo wir mit einer ausführlichen Tee-Zeremomie begrüßt wurden.

Danach ging es endlich zu den großen Pötten und über zwei Stunden wurde uns die Arbeit auf der Werft nahe gebracht. Erstaunlich war für alle, die Geschwindigkeit in der die Schiffe gebaut werden. Vom Vertragsabschluss bis Schiffsübergabe bleiben genau 36 Monate Zeit. Welche Geschwindigkeit!

Am Samstag begegneten wir der Geschichte Papenburg. Herausgegraben aus meterhohem Moor, wurde die Stadt in den letzten 300 Jahren dem Wasser entrissen (wobei die Stadt noch sehr vom Wasser in 43 km Kanälen durchzogen wird).

Eines der ersten „Häuser“ in Papenburg

Am Sonntag beendeten wir den „offiziellen“ Teil unserer Fahrt im Gottesdienst. Mit Ruhe und Gemütlichkeit erreichten wir mittags unseren Zug in Richtung Heimat.

Mancherl-EI kluge Köpfe waren dabei…

Text+Bilder: Oliver Joswig

Gottesdienst – mal anders

Volles Haus mit ungewohnter Einrichtung

Der erste Gottesdienst für Kleine und große Menschen im neuen Jahr, brachte für alle Gottesdienstbesucher erst eine große Überraschung und dann viel Spaß: Die Stühle waren diesmal nicht in Reihen aufgebaut, sondern in zwei großen Halbkreisen. In der Mitte war viel Platz, damit wir im Verlauf des Gottesdienstes der Frage „Wer hat Angst vor Goliat?“ nachgehen konnten. War das ein Spaß als rund 30 kleinere und größere Kinder in der Rolle Davids dem großen Goliat aus dem Weg sprangen und Goliat damit besiegten. Über 80 kleine und große Menschen konnten spielerisch Davids Erfahrung mit Gottes Hilfe Sieger zu sein nachvollziehen.

Der nächste Gottesdienst für Kleine und große Menschen findet am 1. März 2020 statt – am Tag der Presbyteriumswahl.

Text/Bild: O. Joswig

Lebendiger Adventskalender

Text und Bilder: Jochen Jürgens

Lebendiger Adventskalender
am 9. Dezember mit der Frauenhilfe Hellenthal

Alle Jahre Wieder trafen sich an diesem Abend weit über 50 aktive und unerschrockene Adventskalender-Teilnehmer im Brachfeld bei der Evangelischen Frauenhilfe Hellenthal. Denn, – alle Jahre wieder -, goss der Regen auf die Schirme, und der Wind zerrte an den Lieder-Büchlein. Aber das störte niemanden. Es wurde laut gesungen und zu den Texten aufmerksam gelauscht. Und danach stand man hinter dem geschlossenen Tor im Trockenen und Warmen und genoss fröhliche Gespräche bei Glühwein und selbstgebackenen Plätzen.

Ach ja, – das schön dekorierte Adventsfenster sollte ebenso gelobt werden wie die herzliche Gastfreundschaft!
Bis zum nächsten Jahr im Advent hier, das wäre schön!

Viele Grüße aus Taize

Taizé 2020: 2.-9. August – Infos folgen!

Schön war’s – bis 2020!
Morgenlicht leuchtet…
Vor dem Mittagsgebet
10 Uhr morgens: Bibelarbeit
Abends am Oyak
Lieder-Üben in der Mittagspause

Guten Morgen – noch ist alles leer
Vor dem Abendgebet

Stellenweise sehr feucht…

Nachts in der Kirche…

Hallo mein Name ist Gabriel und ich war mit der Kirchengemeinde zusammen in der letzten Woche der Sommerferien in Taize. 

Es war mein zweites Mal, das Jahr davor war ich auch schon in Taize. Aber dieses Jahr war Taize etwas anders für mich. 

Wir sind Sonntag Mittag angekommen und hatten eine ganze Woche Taize vor uns, auf die sich jeder sehr freute. Auch ich war wieder total froh, hier zu sein. 

Für die, denen Taize nichts sagt, hier eine kurze Erklärung. Taize ist ein Ort in Frankreich an dem sich jedes Jahr tausende vor allem Jugendliche treffen um gemeinsam Zeit zu verbringen und über Gott bzw. den Glauben nachzudenken. Man lebt in Zelten oder kleinen Zimmern. Drei mal am Tag gibt es das so genannte Taize Gebet in der Kirche, morgens, mittags und abends. 

Nach dem Frühstück gibt es eine sogenannte Bibelgruppe, mit der man über bestimmte Ausschnitte der Bibel redet. 

Am Montag morgen nach dem Frühstück traf sich die gesamte Gruppe im hintersten Teil der Kirche und es ging erstmal um organisatorische Dinge. Unter anderem wurde darüber geredet, dass es die Möglichkeit gibt die Woche in Taize in Stille zu verbringen. Ich dachte mir erstmal, was bringt das, was soll das, bzw. warum macht man das für so eine lange Zeit und redet nicht… Deswegen habe ich mich damit erstmal nicht mehr beschäftigt. 

Aber am Donnerstag morgen kam das Thema noch einmal auf und es wurde gesagt man kann auch nur das Wochenende in Stille verbringen. Ich habe dann noch einmal darüber nach gedacht… Nur ein Wochenende, mal gucken, ob ich das hinbekomme, oder was es mir bringt, was es mit mir macht… Damit war meine Entscheidung gefällt, dass ich ab Donnerstag Abend die restliche Zeit in Taize in Stille verbringe. Als ich meine Entscheidung dem Rest der Gruppe mitgeteilt hatte, herrschte erstmal Erstaunen und Verwunderung, warum ich das denn mache. Aber keiner hat mich abgehalten. Genau so habe ich diese Info meiner Bibelgruppe gesagt und alle waren ein bisschen traurig, dass ich die nächsten zwei Tage nicht bei den Gesprächen sein werde. Also bin ich Donnerstag Abend mit einer Gruppe von noch ca. 5 anderen in ein Gebäude außerhalb von Taize umgezogen; das war der letzte Moment, an dem ich noch gesprochen habe. In diesem Gebäude hat jeder sein eigenes Zimmer, damit man nicht in Versuchung gerät ein Gespräch zu führen. Man sollte ganz für sich sein. 

Es gab immer einen Dienst für den man sich eintragen musste, welcher daraus bestand entweder nach dem Essen abzuwaschen oder das Essen oder den Tee aus der Küche zu holen. Die Gruppe, die das Wochenende in Stille verbracht hat, hat in einem Pavillon vor dem Gebäude gegessen. Das erste Abendessen war sehr ungewohnt für mich denn es gab keine Gespräche und war sehr ruhig. 

Nach dem Abendessen bin ich zum alltäglichen Abendgebet gegangen, und habe dort die Lieder mitgesungen, was, auch wenn man die Zeit in Stille verbringt, ausdrücklich erwünscht ist. 

Danach bin ich zurück in mein Zimmer und hatte den Kopf voller Gedanken, was ich denn die nächsten zwei Tage machen werde… 

Am nächsten Tag, nach dem Gebet und dem Frühstück habe ich mich erstmal in den Garten gesetzt und einfach nur die Ruhe genossen, keine Gespräche,nur die Geräusche der Vögel und das Rauschen der Bäume. Ich hatte nun Zeit einfach mal meinen Gedanken freien Lauf gelassen. Aber schon nach 45 Minuten haben wir uns alle im Pavillion getroffen und ein Bruder der Communite hat eine Art Bibelgespräch geführt, nur ohne unsere Beteiligung, es waren Denkanstöße zu bestimmten Bibelstellen mit denen wir uns nachgehend beschäftigen sollten. Das haben wir alle gemacht, und ich habe mich sehr mit diesen Bibelstellen befasst, um Zusammenhänge und Hintergedanken zu vestehen. 

Das heißt eine der Sachen, die mir dieses Wochenende in Stille gebracht hat war ein besseres Verständnis gewisser Bibelstellen. 

Die Nachmittage habe ich damit verbracht ein bisschen in der Gegend spazieren zu gehen und auch wieder für mich zu sein. Oft habe ich auch einfach nur im Garten gesessen und einfach „nichts“ gemacht. Ich habe die freie Zeit einfach dafür genutzt über viele Dinge nachzudenken, was will ich nach der Schule machen, worauf freue ich mich nach Taize oder auch was möchte ich besser vermeiden. Es waren oft ganz banale Gedanken, banale Dinge die einem durch den Kopf gingen, und keiner hat einen gestört. 

Ich glaube auch, so kann ich das Wochenende in Stille gut zusammenfassen. Ich habe die Ruhe genossen, die Bibel besser kennengelernt, aber auch mich selber frei von schlechten Gedanken gemacht und habe mich selber besser kennen gelernt. Es fiel mir zu keiner Zeit schwer, nicht zu reden und ich habe die Zeit einfach genossen. Nächstes Jahr werde ich, wenn möglich eine komplette Woche in Stille verbringen, weil es mir so viel gebracht hat. Ich würde jedem empfehlen dieses Erlebnis auch einmal zu machen und ein Wochenende in Stille in Taize zu verbringen. 

Gott der Herr: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.“ (1. Korinther 3,22 und 23)